BUCHBACHER FEUERWEHR SAGT GRÜNDUNGSFEST ENDGÜLTIG AB

Ob es nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Die restaurierte Fahne soll aber gesegnet werden.

Buchbach. Ein Superevent für die ganze Gemeinde und darüber hinaus, hätte es werden sollen – das 150-jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Buchbach. Ursprünglich sollte vom 24. Juli bis 27. Juli 2020 gefeiert werden, doch dann kam alles anders. Die Corona-Pandemie stoppte sämtliche Großveranstaltungen und damit auch das Gründungsjubiläum. Rechtzeitig kümmerte sich der Festausschuss unter Vorstand Ludwig Mottinger um einen Ersatztermin und so sollte das Gründungsfest heuer vom 23. Juli bis 27. Juli 2021 stattfinden. Sogar für die seit anderthalb Jahren komplett ausverkaufte Kabarettveranstaltung mit Martina Schwarzmann konnte zu den Festtagen wieder ein Ersatztermin gefunden werden. Zusätzlich war für den Festsamstag ein Oldtimertreffen geplant. 

„Bereits im April 2017 begannen unsere Planungen und Vorbereitungen. Das Programm stand fest. Die Verträge mit Künstlern, Kapellen, Zeltverleiher usw. waren abgeschlossen bzw. wurden verlängert“, so Vorstand Ludwig Mottinger. „Ein großes Dankschön an die Beteiligten für das großzügige Entgegenkommen.“

Nach der Terminverschiebung im Anschluss an den ersten Lockdown im Frühjahr 2020 waren die Buchbacher Feuerwehrler noch voller Zuversicht für die Festtage im Juli 2021. Die Vorbereitungen wurden weiter vorsichtig vorangetrieben. „Als sich die Infektionslage aber November 2020 wieder verschärfte, haben wir die Arbeiten ruhen lassen. Aber dass es so hart kommt, haben wir nicht gedacht“, so 2. Vorstand Martin Fischer zur Entscheidung, das Fest endgültig abzusagen.

„Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung ist aktuell nicht denkbar und daher nicht zu verantworten. Auch ist das finanzielle Risiko nicht kalkulierbar“ sagt Kommandant Michael Mottinger. 

So bleibt den Buchbacher Floriansjüngern zunächst nur die schöne Erinnerung an das Schirmherrnbitten bei Bürgermeister Einwang. Das zünftige Patenbitten bei den Kameraden von der Feuerwehr in Ranoldsberg mit dem Marsch der Buchbacher nach „Osten“ wird den Beteiligten sicher im Gedächtnis bleiben und noch lange die Kameradschaft stärken.

 

Rückabwicklung des Kartenvorverkaufs „Martina Schwarzmann“

Alle, die ihre Eintrittskarten über das Internet gekauft haben, erhalten in den nächsten Wochen eine E-Mail des Veranstalters über die Abwicklungsmodalitäten. 

Wer seine Karten in den Vorkaufsstellen der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen erworben hat, kann die Karten unter Angabe von Name und Bankverbindung an die Freiwillige Feuerwehr Buchbach e.V., 1. Vorstand Ludwig Mottinger, Jahnstr. 5, 84428 Buchbach senden oder abgeben. Wer die Feuerwehr unterstützen möchte, kann auf eine Kartenrückgabe und damit auf die Erstattung des Eintrittsgeldes verzichten. Karten, die bis einschließlich 26. Juli 2021 nicht zurückgegeben wurden, sind verfallen und eine Erstattung ausgeschlossen.

Für Auskünfte steht Vorstand Ludwig Mottinger unter Tel. 08086/94037 oder E-Mail vorstand@feuerwehr-buchbach.de zur Verfügung. 

 INFOMATION RÜCKABWICKLUNG KARTEN „MARTINA SCHWARZMANN“

Hohe Kosten, aber keine Einnahmen

Die Fahne aus dem Jahr 1983 zeigte nach über 35 Jahren verschiedene Verschleißspuren und bedurfte daher einer Generalüberholung. Die Restaurierung wurde von der Fahnenstickerei Kössinger in Schierling durchgeführt und ist abgeschlossen. Die Kosten für die Fahnenrenovierung sollten eigentlich mit Einnahmen aus dem Fest gedeckt werden. Mit dem Ausfall des Glühweinstands in der Vorweihnachtszeit am Marktplatz und der Nachweihnachtsfeier mit Tombola sind auch die anderen Einnahmequellen versiegt. Auch die traditionelle Haussammlung konnte aus Infektionsschutzgründen nicht durchgeführt werden. 

„Deshalb würden wir uns über Spenden für die Renovierung unserer in die Jahre gekommenen Fahne sehr freuen“, sagt Ludwig Mottinger.

 

Die restaurierte Fahne soll den kirchlichen Segen erhalten

Wenn es nach dem Wunsch des Festausschusses geht, soll die renovierte Fahne und die bereits angeschafften Ehrenbänder im kleinen Rahmen den kirchlichen Segen erhalten. „Mir tun unsere Festdamen leid. Alle haben sich riesig auf das Fest gefreut und sich festlich eingekleidet. Sie haben nun keine Möglichkeit sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren“, so 2. Kommandant Martin Barth.